Schritt für Schritt zum inklusiven Kulturbetrieb

Wie können erste Schritte zu Barrierefreiheit und Zugänglichkeit im Kulturbereich mit wenigen finanziellen Mitteln getan werden? Mit dieser Fragestellung beschäftigt sich der zweitägige Online-Workshop der Bundesakademie für Kulturelle Bildung Wolfenbüttel, der sich an Interessierte verschiedener Kultureinrichtungen richtet.

Praktische Beispiele zeigen, dass Inklusion in Kultureinrichtungen nicht von großen Investitionen abhängt. Eine umsichtige Planung von Aktionen oder Veränderungen in Haltungen und Einstellungen ermöglichen sinnvolle Verbesserungen ohne zusätzliche Kosten.

Wie können Informationen gestaltet werden, dass sie möglichst viele verschiedene Adressaten erreichen? Wie erreichen Informationen über inklusive Angebote die angesprochenen Besucherinnen und Besucher?

Die Fortbildung gibt Hinweise, wie Diversität und unterschiedliche Belange oder Beeinträchtigungen von Menschen besser berücksichtigt werden können. Konkrete Beispiele zur Gestaltung der Kulturangeboten sowie der Informationsvermittlung zeigen Strategien und Techniken.

Die Teilnehmenden betrachten ihre Einrichtung aus der Besucherperspektive. Sie erhalten einen systematischen Überblick, wie mehr Inklusion für den eigenen Arbeitsbereich erreicht werden kann. Anhand praktischer Beispiele und durch den Austausch von Erfahrungen werden Herausforderungen der Aktivitäten und der Informationsvermittlung für verschiedene Nutzergruppen benannt. Außerdem entwickeln die Teilnehmenden Strategien, wie diese Probleme – auch mit der Hilfe von fachkundigen Partnern – alltagstauglich gelöst werden können.

Die Leitung der Fortbildung, die über die Zoom stattfinden wird, hat die Kulturwissenschaftlerin Eeva Rantamo, die sich seit vielen Jahren mit Barrierefreiheit und Zugänglichkeit in der Kultur beschäftigt (www.inklusive-kulturarbeit.de).