Rampen auf dem Mond: Inklusive Strategien für Theater und Gastspielhäuser

Die neue kubia-Veranstaltungsreihe "Von Kunst aus" beschäftigt sich anhand konkreter Kunst- und Kulturproduktionen mit unterschiedlichen Aspekten von Inklusion. Im britischen Theaterverbund "Ramps on the Moon" geht es um die Umsetzung von Inklusion – auf der Bühne, im Publikum, hinter den Kulissen und im Management. Sechs englische (Gastspiel-)Bühnen kooperieren hier miteinander, sie teilen Kosten und bereichern einander ideell. Herzstück des Verbundprojekts ist die jährliche Produktion einer Inszenierung, die ein großes Publikum anspricht. Ziel ist es, die Anwesenheit von Menschen mit Behinderung an Theatern
selbstverständlich zu machen. Ein wichtiger Aspekt der Verbund-Arbeit besteht darin, dass alle Theater, ausgehend von ihren individuellen Voraussetzungen voneinander lernen können.

Als Director of Change begleitet Michèle Taylor diesen Weg. Sie berichtet über den Projektaufbau, seine strategische Ausrichtung und gibt Impulse für vergleichbare Kooperationen in Nordrhein-Westfalen. 

Zielgruppe der Veranstaltung sind Intendantinnen, Regisseure, Dramaturginnen, Geschäftsführer, Schauspielerinnen und Theaterpädagogen der nordrhein-westfälischen Theaterszene.

Artikel über "Ramps on the Moon" aus dem aktuellen kubia-Magazin "Kulturräume+" (9. Jg., Heft 16/2019).

 

Hinweis:
Workshop-Angebot: Inklusion am Theater 

Am 26.06.2019 gibt es zudem die Möglichkeit, an einem Workshop mit Michèle Taylor am Theater Oberhausen teilzunehmen. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nordrhein-westfälischer Theater und Gastspielhäuser haben die Gelegenheit, an Umsetzungsstrategien für mehr Inklusion an ihren Häusern zu arbeiten.

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