Planvoll beginnen, strukturiert weitermachen: Für (noch) mehr Inklusion in Museen

Wie steht es um die Zugänglichkeit der Museen und das gleichberechtigte, gemeinsame Museumserlebnis von Menschen mit und ohne Behinderung rund 13 Jahre nach der Ratifizierung der UN-Behindertenrechtskonvention durch Deutschland? Welche Vorgehensweisen wurden entwickelt, welche Voraussetzungen geschaffen? Diesen und weiteren Fragen geht die aktuelle Ausgabe des Fachmagazins "rheinform" mit dem Titel "Museen und Inklusion" nach.

Im Rahmen der LVR-Veranstaltungsreihe „rheinforUm“ wird dieser Themenschwerpunkt unter dem Titel "Planvoll beginnen, strukturiert weitermachen: Für (noch) mehr Inklusion in Museen" am 09.06.2022 diskutiert und vertieft. Die Veranstaltung ist eine Kooperation der LVR-Museumsberatung mit kubia – Kompetenzzentrum für Kulturelle Bildung im Alter und Inklusion. Die Konzeption wurde durch kubia-Mitarbeiterin Annette Ziegert unterstützt, die auch einen Teil der Veranstaltung moderiert.

Das "rheinforUm" am 09.06. geht folgenden Fragen nach: Wie können Museen die tatsächlichen Bedarfe von Besucher*innen mit Behinderung ermitteln, ohne dass es zu Lücken in der "Servicekette" kommt? Welche Rolle spielen dabei Nutzer*innen oder Mitarbeitende mit Behinderung? Wie werden Planung und Umsetzung in den Häusern jeweils organisiert und wer ist dafür zuständig? Und wie können wirklich inklusive Vermittlungsformen gelingen, an denen Menschen mit und ohne Behinderung gleichberechtigt und in gegenseitiger Bereicherung miteinander teilnehmen können?

Zielgruppe der Veranstaltung sind Mitarbeiter*innen von Museen, die bereits über vielfältige Erfahrungen in der Planung und Umsetzung von
Maßnahmen zum Abbau von Barrieren und der Gestaltung von inklusiven Angeboten verfügen ebenso wie Teilnehmer*innen, die gerade erste Projekte planen oder sich allgemein zum Thema informieren möchten.