n@h_wie_fern

Das Projekt n@h_wie_fern ist ein überregionales Sharing von tanzkünstlerischen Arbeitsweisen zwischen den Choreografinnen Andrea Marton aus München und Silke Z. aus Köln. Beide wählen eine, in ihrer aktuellen Arbeit präsente und prominente tanzkünstlerische Methode aus, um sie der anderen zu Erprobung zur Verfügung zu stellen, um sie in einem Laborformat dialogisch weiterzuentwickeln.

Beide arbeiten partizipativ mit intergenerationellen Gruppen in öffentlichen und informellen Räumen und machen in ihrer Arbeit Menschen Ü60 und U60 sichtbar. Im Austausch von Methode, Scores, Ergebnissen und im parallelen Arbeiten entsteht eine nachhaltige und künstlerische Verbindung zwischen den Gruppen in Köln und München,

Auf diesem Fachtag geben die beiden Choreografinnen im Rahmen zweier Praxisworkshops (10:00–15:00 Uhr) Einblicke in ihre methodischen Zugänge in der künstlerischen Arbeit mit intergenerationellen Gruppen. Zu sehen ist das Ergebnis aus dem dreimonatigen Sharing in Form einer kurzen Performance mit tog@ther, einer Münchener Projektgruppe von Andrea Marton mit Menschen zwischen 14 und 82 Jahren.

Im Anschluss (16:00–18:00 Uhr) findet ein moderierter Think Tank zu Gelingensfaktoren generationsgemischter Projekte statt. Zum Diskurs eingeladen sind Tanzschaffende und Menschen aus Kultur und Förderlandschaft der Stadt München sowie Umland.