Nach der Wende 1990|2020

Was wissen wir über die letzten 30 Jahre deutsche Nachwendezeit? Was haben wir in der Schule und zu Hause über sie erfahren? Wie kam es überhaupt zu den Vorurteilen zwischen ‚Ossis' und ‚Wessis'?

Im Rahmen eines dreitägigen generationsübergreifenden Film- und Performance Workshop soll der Mauerfall 1989 und seine Nachgeschichte zwischen Jung und Alt neu verhandelt und als eine gemeinsame Geschichte von Ost- und Westdeutschland begriffen werden.

Der Workshop findet im Rahmen des Internationalen Frauenfilmfestivals Dortmund | Köln (IFFF) statt. Das diesjährige Frauenfilmfestival legt seinen Fokus auf die Nachwendezeit 1990 bis 2020. Das ist Anlass und Thema für dieses Mehrgenerationenangebot mit dem Ziel, sich an die jüngste gemeinsame deutsch-deutsche Vergangenheit anzunähern. 

Mit künstlerischen Techniken und Praktiken aus den Bereichen Film, Performance, Theater, Fotografie werden Wissen und Erfahrung der Teilnehmenden kreativ umgesetzt. Vorkenntnisse und eigenes Equipment sind für die Teilnahme nicht erforderlich.

Zum Abschluss findet eine öffentliche Ergebnispräsentation am Sonntag, 29. März im Filmforum NRW im Rahmen der Preisverleihung des Internationalen Frauenfilmfestivals Dortmund | Köln statt.

Mit Festivalpässen ausgestattet haben die Teilnehmenden die Möglichkeit, nach dem Workshop die Veranstaltungen des Internationalen Frauenfilmfestivals Dortmund | Köln kostenlos zu besuchen und Festivalluft zu schnuppern.

Tanja Krone und Lisa Domin, die den Workshop leiten, sind erfahrene spartenübergreifend agierende Künstlerinnen – eine mit ostdeutscher, eine mit westdeutscher Sozialisation.