Mit Kunst Türen öffnen – mit Bildern und über Bilder erzählen

In den Seniorenhäusern gibt es häufig Bewohnerinnen und Bewohner, die sich für Kunst interessierten und für die ein Museumsbesuch keine Ausnahme war. Die Fortbildung zeigt auf, wie auch in einem Betreuungsangebot innerhalb eines Seniorenhauses Kunst zu einem anregenden Thema gemacht und über die Werke berühmter Künstlerinnen und Künstler mit den Bewohnerinnen und Bewohnern gesprochen werden kann. 

Anhand praktischer Übungen werden Grundkenntnisse vermittelt, um anregende Einzel- oder Kleingruppenaktivierungen über Kunst anbieten zu können, etwa indem Bildbände vorgelegt werden. Die Teilnehmenden lernen, was sie bei der Auswahl der Bilder beachten müssen und wie sie eine Teilhabe-orientierte Kommunikation für eine interessante und aktivierende Bildbetrachtung nutzen können. Kunsthistorische Kenntnisse werden dabei nicht vorausgesetzt.

Sinnvoller Abschluss einer solchen Aktivierung können dabei musikalische Akzente sowie ein kreatives Gestalten sein. Beide Möglichkeiten werden anhand von Beispielen vorgestellt.

Die Qualifizierung mündet in einer Praxisaufgabe und in einem Erfahrungsaustausch darüber nach etwa vier Monaten. 

ZIELGRUPPE
Sozial-kultureller Dienst in Senioreneinrichtungen / Alltagsbegleiter / Ehrenamtlich Engagierte / Studierende der Sozialen Arbeit

REFERENT
Jochen Schmauck-Langer ist Geschäftsführer von (de)mentia+art, Kulturgeragoge und Kunstbegleiter für Menschen mit Demenz. Er hat die Qualifikation zur Alltagsbegleitung von Menschen mit Demenz, ist Mitglied der Arbeitsgemeinschaft 'Kulturelle Teilhabe' der NRW-Demenz Servicezentren sowie in den Bundesverbänden Museumspädagogik (BRD) und Kunst- und Kulturgeragogik.