Mehr davon! Gemeinsame künstlerisch-kulturelle Aktivität von Amateur*innen mit und ohne Behinderung

Die gemeinsame künstlerisch-kulturelle Aktivität von Amateur*innen mit und ohne Behinderung ist nach wie vor eine Ausnahme. Während die Kulturellen Bildungsmöglichkeiten für Menschen ohne Behinderung zahlreich sind, finden sich kaum inklusive Angebote für Menschen mit und ohne Behinderung. Die künstlerisch-kulturelle Aktivität von Menschen mit Behinderung findet vorwiegend im Rahmen der Behindertenhilfe, und auch hier nicht inklusiv, statt.

Wie sich das ändern kann und welchen Beitrag Landes- und kommunale Kulturpolitik hierzu leisten können, ist Thema des kulturpolitischen Gesprächs am Freitag, den 27.05.2022, 16.30 – 17.30 Uhr. Gesprächspartner*innen sind Verena Birnbacher (Geschäftsführung, Lebenshilfe Oberhausen), Dr. Michael Reitemeyer (Referatsleitung Kulturelle Bildung, Ministerium für Kultur und Wissenschaft), Jonas Relitzki (Performer), Isabell Rosenberg (kubia) und Apostolos Tsalastras (Kulturdezernent, Stadt Oberhausen).

Im Anschluss an das Gespräch findet von 18.00 – 19.00 Uhr die Aufführung „Metamorphosis“ von Theater Inklusive, Witten, statt.
Gespräch und Aufführung finden im Rahmen des 1. Inklusiven Amateurtheaterfestivals NRW HUCKEPACK statt, einer Kooperation der Lebenshilfe Oberhausen e.V. mit dem Kulturbüro und dem Theater Oberhausen. Drei inklusive Amateurtheatergruppen präsentieren ihre Arbeit, Theaterinteressierte mit und ohne Behinderung arbeiten in künstlerischen Workshops, Spielleiter*innen inklusiver Amateurtheatergruppen reflektieren ihre Arbeit.

Zielgruppe der Veranstaltung sind Vertreter*innen von Kulturverwaltung und Kulturpolitik; Mitarbeiter*innen von Organisationen der Kulturellen Bildung; Leiter*innen künstlerisch-kultureller Bildungsarbeit für Amateur*innen mit und ohne Behinderung sowie alle kulturell interessierten Menschen mit und ohne Behinderung.