Es war einmal ...: Märchen als Aktivierungsmethode für Demenzerkrankte und Hochbetagte

In der Kindheit haben wir sie gehört: die Märchen. So sind sie eine Verbindung zu uns selbst - zu unseren Erinnerungen, zu unseren Bildern und Gefühlen. Gerade ältere Menschen lieben es, die Zeit rückwärts zu drehen und noch einmal ihre Kindheit anzuschauen. Das Märchenerzählen unterstützt diesen Wunsch auf eine fantasievolle und sinnliche Weise. Es weckt Erinnerungen und lässt Geborgenheit entstehen. Die Fortbildung gibt den Teilnehmenden einen Einblick in die Erzählkunst.

Sabine Meyer, Märchenerzählerin und psychologische Beraterin, arbeitet u.a. in Pflege- und Betreuungseinrichtungen im Bereich der Ressourcenaktivierung durch Märchen. Im Workshop berichtet sie aus ihren Erfahrungen und Forschungsergebnissen einer einjährigen Studie zur ressourcenaktivierenden Arbeit über Märchen. Dabei legt sie Wert auf das freie Erzählen und die Darstellung der ressourcenaktivierenden Möglichkeiten, die das interaktive Erzählen bietet.   

Die zweitägige Fortbildung richtet sich an Betreuungskräfte.                   

Folgende Themen werden behandelt:

  • Was sind Märchen?
  • Erzählen oder Lesen? – Einführung in das freie Erzählen
  • Ressourcenaktivierung – Requisite, Spiel und Spaß
  • Grenzen und Möglichkeiten des Erzählens für Demenzerkrankte und    Hochbetagte
  • Praxisbeispiele
  • Konzeption eigener Märchenstunden
  • Reflexion der Berufsrolle