Kulturgerontologie – Perspektiven auf das Alter(n)

In der Kulturgerontologie wird Alter(n) als Teil sozialer Praxis und kultureller Ordnung verstanden. Damit umspannt die Kulturgerontologie ein Feld, das sich mit Normen, Werten, Praktiken und moralischen Vorstellungen vom Alter(n)befasst und kulturelle Phänomena mit komplexen gesellschaftlichen  bzw. gesellschaftspolitischen Rahmenbedingungen des Alters und Alterns in Beziehung setzt.

Mit der diesjährigen Tagung zur Kulturgerontologie werden unterschiedliche Perspektiven im Feld der Kulturgerontologie betrachtet. Das Programm beleuchtet theoretische Positionen, empirische Erkenntnisse und die praktische Bedeutung der Kultur in ihrem Zusammenhang mit dem Alter(n). Dabei werden Materialitäten, Körper, Ernährung, Pflege, Alltag, Kleidung im Alter und vieles mehr aus einem kulturgerontologischen Blickwinkel diskutiert und so die Frage gestellt, ob und welchen Beitrag ein solcher kulturgerontologischer Blick leisten kann. 

kubia-Mitarbeiterin Dr. Miriam Haller wird im Rahmen der Tagung am 25.06. einen Vortrag zu "Generation trouble" halten, in dem es "Un/doing Differences in Projekten intergenerationeller Kultureller Bildung" geht.