King Kongs Töchter

Das mixed-abled Ensemble der Lebenshilfe Düsseldorf feiert Premiere mit "King Kongs Töchter" von Theresia Walser. Eine moderne Satire, die scharfzüngig und schwarzhumorig den Alltag in einem Seniorenheim porträtiert.

"King Kongs Töchter" spielt in der nahen Zukunft: Demografischer Wandel ("70 ist das neue 40"), medizinische Forschung und Pflegenotstand lassen die Seniorenheime landauf landab aus allen Nähten platzen. So auch in der Residenz Felkebad. Im Mittelpunkt steht eine Gruppe liebenswerter, neurotischer, eigenwilliger Bewohner ("Morgen gibt’s Kakao und Likörchen!") und deren etwas spezielle Pflegeschwestern ("unterbezahlt und unterbesetzt"). Speziell, weil Meggie, Berta und Carla eine absolut gesetzeswidrige aber effektive Methode gegen die Überbelegung von Felkebad gefunden haben.

Das Stück beginnt am Vorabend einer großen Geburtstagsfeier: Frau Tormann wird hundertundneun! Und nicht nur das, auch Winnie, ihr einziger Sohn wird erwartet! ("Seit Jahren nicht mehr hier.") Herr Nübel sucht wie immer seine Schlüssel, Frau Greti beschwert sich über die Stockbetten in ihrem Zimmer ("Ich muss nachts dreimal raus!") und Frau Albert fragt sich, ob ihre Eltern wissen, dass sie hier ist. Vorhang auf!

Es spielen: Markus Deutschmann, Mia Gallasch, Petra Gendritzki, Elisabeth Gobbers, Felicién Mouembia Ilounga, Lara Kebeck, Dietrich Lübke, Lisa Pohl, Rolf Dieter Bläser

Regie: Katharina Weishaupt
Bühne: Katharina Weishaupt, Josh Rindfleisch
Kostüme: Alexandra Gourdomichali
Aufführungsrechte: Verlag der Autoren, Frankfurt/Main