Integrierte Barrierefreiheit (Aesthetics of Access): Was ist damit gemeint und wie kann das aussehen?

Das Herzstück von Kulturveranstaltungen ist die Kulturproduktion selbst. Wenn es darum geht z.B. ein Tanz- oder Theaterstück barrierearm zu gestalten, gibt es die Möglichkeit, es nachträglich z.B. mit Audiodeskription, Schriftdolmetschung oder Gebärdensprachdolmetschung zu versehen.

Der Ansatz Aesthetics of Access hingegen integriert diese Zugänge in die Produktion und nutzt sie als künstlerisches Stilmittel. Wie das aussehen kann und was dabei zu beachten ist, darüber informiert Lisette Reuter von Un-Label anhand von vielen Praxisbeispielen.


Gelingensbedingung für die Entwicklung von besseren Rahmenbedingungen für Kulturschaffende und Publikum mit Behinderung ist der Aufbau von Wissen auf Seiten fördernder Organisationen, Fördernehmer*innen und deren Interessensvertretungen. Diesem Wissensaufbau widmet sich die Online-Veranstaltungsreihe "United Inclusion / Step 2" von Un-Label, Köln, von Oktober bis Dezember 2022. Zielgruppe sind Mitarbeiter*innen der Kunst- und Kulturförderung ebenso wie Antragsteller*innen und spartenspezifische Interessensvertretungen.