Gemeinsam engagiert für die Zukunft – wie Bürger und Kommunen den demografischen Wandel gestalten

Unsere Gesellschaft altert, schrumpft und wird durch Zuwanderung heterogener. Der demografische Wandel bringt vielfältige Herausforderungen auf den unterschiedlichsten Ebenen mit sich. Doch was tun, um unsere Gesellschaft fit zu machen für die Zukunft?

In der Praxis verläuft die demografische Entwicklung nicht nur in Deutschland insgesamt, sondern auch in einzelnen Regionen sehr heterogen. Dies zeigt sich auch in Westfalen, wo Wachstum und Schrumpfung, Wegzug und Zuzug junger Menschen, Fachkräftemangel und Arbeitslosigkeit zum Teil in enger räumlicher Nachbarschaft auftreten.

Dies belegte jüngst auch die Untersuchung „Eine Region, viele Aussichten“ des BerlinInstitutes für Bevölkerung und Entwicklung, gefördert von der Westfalen-Initiative und dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL). Die westfälischen Teilregionen stehen partiell vor ganz unterschiedlichen Aufgaben. Die Studie hat untersucht, mit welchen innovativen Ideen und Konzepten Akteure in den Regionen versuchen, gelingende Modelle zu entwickeln, um etwa die Versorgung auf dem Land weiterhin sicherzustellen. Vernetzung spielt hierbei sicherlich eine wichtige Rolle.

Perspektiven für morgen zu schaffen – das ist eine Aufgabe, die Kommunen und Bürgergesellschaft gleichermaßen fordert. Die Kooperationspartner Stiftung WestfalenInitiative, Landesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen in Nordrhein-Westfalen e. V. (lagfa NRW), Westfälischer Heimatbund e. V. (WHB) und Landesarbeitsgemeinschaft Seniorenbüros NRW (LaS NRW) möchten nun gemeinsam einen Erfahrungsaustausch mit Bürgerinnen und Bürgern, Vereinen, Verbänden und anderen Netzwerken sowie Entscheidungsträgern in Politik und Verwaltung initiieren. Viele arbeiten an ähnlichen Themen und Problemstellungen, wissen jedoch wenig oder kaum etwas voneinander. Mit diesem Gemeinschaftsprojekt möchten die Veranstalter frei nach dem Motto „gemeinsam stärker“ vorhandene Expertise bündeln und stärken.

Was bedeuten die Veränderungen im Altersgefüge für unsere Zukunft? Wie können wir gemeinsam Wege finden, dass Menschen jeden Alters Gesellschaft aktiv und generationenübergreifend mitgestalten können? Welche Bedeutung kommt den vielfältigen Formen bürgerschaftlichen Engagements für die Bewältigung des demografischen Wandels in den Städten und im ländlichen Raum zu? Welche Erfahrungen und guten Ansätze aus den vorhandenen Engagementlandschaften können hier Impulse geben? Mit diesen und vergleichbaren Fragen befasst sich die Tagung „Gemeinsam engagiert für die Zukunft – wie Bürger und Kommunen den demografischen Wandel gestalten“.