Farben im Kopf. Neue Impulse für künstlerisches Arbeiten und für Museumsangebote mit Menschen mit Demenz

Die unmittelbare Begegnung mit Kunstwerken bietet Menschen mit Demenz einen ganz besonderen Zugang zur eigenen Wahrnehmung, zur Kreativität und einem positiven Selbstwertgefühl. Die damit verbundene Atelierarbeit wirkt zudem aktivierend und stimulierend, die entstandenen Ergebnisse bieten Überraschungen und große Wertschätzung.
Im Rahmen von Kooperationen mit betreuenden Einrichtungen sowie als offene Angebote für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen finden im Kunstmuseum Bonn seit 2011 regelmäßig Workshops statt. Bildbetrachtung, Museumserleben und die bildnerisch-praktische Arbeit stehen im Mittelpunkt dieser Veranstaltungen.
Die Fortbildungsveranstaltung gibt Einblicke und Hilfestellungen zur Organisation und Durchführung eigener Projekte mit demenziell veränderten Menschen. Dabei liegt der Schwerpunkt auf den Möglichkeiten der bildnerisch-praktischen Arbeit. Neu ins Programm aufgenommene malerische und zeichnerische Umsetzungen sowie ihre Materialien werden vorgestellt und gemeinsam erprobt.

Die Fortbildung richtet sich an Museumspädagoginnen, Kunsttherapeuten, Künstlerinnen sowie an Pflegende und Betreuende, die mit Menschen mit Demenz kreativ tätig sind.

Leitung: Wulpekula Schneider (Künstlerin, Kunstvermittlerin) und Dr. Sabina Leßmann (Kuratorin Bildung und Vermittlung)