Die Getrennten – Coronatagebücher

Sie gehen über verlassene Straßen und sitzen isoliert in ihren Zimmern, einsame Figuren, allein, getrennt von ihrem bisherigen Leben, von ihren Lieben, wie aus der Zeit gefallen – merkwürdige Gestalten, Traumtänzer, Schlafwandlern gleich, verloren in ihren Gedanken, Träumen, Befürchtungen.

Ein Kaleidoskop von Momenten und Situationen lässt dieser Film vor den Augen der Betrachtenden entstehen - poetisch, absurd, humorvoll. Er reflektiert die neue Realität des plötzlichen Getrenntseins durch das Virus und lässt in den parallel zu hörenden Texten ein Universum von Gedanken, Reflektionen über das Leben und Fragen nach den Auswirkungen dieser neuen Situation auf unser jetziges und zukünftiges Leben entstehen.

Der Film entstand als partizipatorisches Projekt des TEATRON THEATERs Arnsberg in der Regie von Yehuda und Ursula Almagor in Kooperation mit der Videoproduktionsfirma Vorzeigekind Dortmund.

Unter professioneller Leitung wurden die Filmfiguren durch Laiendarstellerinnen und -darsteller aus der Region verkörpert.

Die zum Filmgeschehen gesprochenen Texte stammen sowohl von den Spielerinnen und Spielern selbst als auch von Menschen aus der Region, die einem Aufruf des TEATRON THEATERs gefolgt waren, und haben in bearbeiteter Form Eingang in den Film gefunden.