Achtsam pöbeln. Gebrauchsanweisungen zum Widerspruch

Die Spieler*innen des mixed-abled Theaterclubs am Düsseldorfer Schauspielhaus wollen mit dem Publikum Wunden sprechen lassen, einfach mal politisch schreien, sich in Freude mit der Gegenwart verbinden, um nichts bitten und "wild für immer und ewig" sein.

In einem Trial & Error-Parcours mit mehreren Stationen laden die Darstellenden ein, verschiedene Positionen im Spannungsfeld zwischen sozialem Bewusstsein und Aufbegehren zu erkunden. Die Interaktionen gestalten sich dabei nach dem Vorbild der "aesthetics of access"; dabei werden barrierefreie (Publikums-)Zugänge Teil des künstlerischen Prozesses.

Pöbelt achtsam, Gebrauchsanweisungen folgen! — Informationen zur Barrierefreiheit der Veranstaltung auf www.dhaus.de.

Den Theaterclub leiten die Kulturpädagoginnen Roisin Keßler und Amelie Herm. Roisin Keßler hat Erfahrung im Bereich der mixed-abled darstellenden Künste und der Interessensvertretung von Künstler*innen mit körperlichen Besonderheiten. Sie war Teil von inklusiven Zirkus- und Tanzcamps und ist aktuell Koordinatorin des Netzwerks nichtbehinderter und behinderter Tanz- und Theaterschaffender. Amelie Herm hat Erfahrung mit Theaterprojekten an Jugendzentren und im Bereich intersektionaler und queerer Antidiskriminierungsarbeit.