10. Symposium künstlerischer Therapien in der Altenarbeit

Das diesjährige Symposiumsthema lautet "Beweglich sein". Damit ist in erster Linie die motorische Bewegung verbunden. Tanztherapie, Eurythmie, Dramatherapie nutzen die Ebene der körperlichen Bewegung auf vielfältige Weise ästhetisch und fördern sie. Keine Kunst kann auf die Bewegung verzichten. Der Pinselstrich bedarf der Bewegung genauso, wie das Lied, das Spiel auf einem Instrument oder die Spur im Material Ton. Selbst die Rezeption von Kunst bedarf der Bewegung, wenn auch nur einer sehr kleinen.

Und dann gibt es noch die Emotion – also die innere Bewegung. Welche Bedeutung spielt diese innere Beweglichkeit in der Begleitung von Menschen mit Demenz. Wie können künstlerische Therapeutinnen und Therapeuten die innere Beweglichkeit im Alter und von Menschen mit Demenz fördern, wie ist damit umzugehen, wenn die innere Beweglichkeit erstarrt zu sein scheint oder die motorische Beweglichkeit in Form des unentwegten Herumwanderns besondere Herausforderungen an künstlerische Therapeutinnen und Therapeuten stellt.