Erwachsenenbildung und Zeit: Neue Ausgabe des Magazin erwachsenenbildung.at

Die neue Ausgabe des Magazin erwachsenenbildung.at zum Thema "Erwachsenenbildung und Zeit" ist veröffentlicht. Darin geht es u.a. um die Fragen, wieso wir Zeit nicht nur in Uhrzeit verrechnen sollen, Entschleunigung als Privileg gilt und Bildung im Alter keine Anti-Aging-Kur ist. 

Gerade jetzt, während der Corona Pandemie, teilen viele Menschen die Erfahrung des Verlustes und der Neuordnung von Zeitstrukturen – etwa wenn der Arbeitsweg durch das Home-Office wegfällt oder man die Weiterbildung per Klick online besucht. In Kurzarbeit gehen, im Lockdown neue Hobbies entdecken, schnell eine Kinderbetreuung organisieren – all das ist gleichermaßen von Entschleunigung und Beschleunigung begleitet. Wie wirken sich diese Veränderungen auf Erwachsenenbildung aus? Der bekannte Zeitforscher Karlheinz A. Geißler meint: Was jetzt vor sich gehe, wird zum Ausgangspunkt biografischer Lernprozesse in Hinblick auf unser Verhältnis zur Zeit werden. Erwachsenenbildung kann uns den Rhythmus als Zeitqualität jenseits der Uhrzeit näher bringen und uns neue Genügsamkeit lehren.

Dieser und noch 14 weitere Beiträge finden sich jetzt in der Ausgabe 41 des "Magazin erwachsenenbildung.at". Die Autorinnen und Autoren diskutieren darin, was "die Zeit" sowohl in ihrer subjektiv-biographischen als auch ihrer gesellschaftlichen Dimensionen für die Erwachsenenbildung bedeutet, und welche Schlüsse wir daraus für unseren Umgang mit Zeit und die zeitliche Gestaltung von Erwachsenenbildung ziehen können.