United Inclusion: Aufruf zur Mitarbeit

Das Projekt United Inclusion von Un-Label beschäftigt sich mit der Frage, wie reguläre Fördermaßnahmen des Bundes, der Länder, Kommunen sowie privater Stiftungen gestaltet werden können, um die Teilhabe an Kunst und Kultur von Menschen mit Behinderung effektiv zu befördern.

Als Grundlage dient dazu der Report "Disabled artists in the mainstream: a new cultural agenda for Europe" des Netzwerks "European Disability Arts Cluster", der nun auch in deutscher Sprache vorliegt: "Bericht: Künstler:innen mit Behinderung im Mainstream: Eine neue Kulturagenda für Europa

Gemeinsam mit nationalen Kulturschaffenden der inklusiven Kulturszene und Vertreterinnen und Vertretern von Fördermaßnahmen des Bundes, der Länder, Kommunen und privater Stiftungen sollen die Handlungsempfehlungen des Reports in moderierten online-Gesprächsrunden diskutieren und über konkrete Umsetzungsmöglichkeiten für die deutsche Kulturförderlandschaft nachgedacht werden. Die Ergebnisse werden abschließend in einer Handreichung zusammengetragen, online präsentiert und bundesweit über gesamtes Netzwerk von Un-Label verbreitet.

Mitdenkende gesucht!
Vertreterinnen und Vertreter der Kulturförderlandschaft des Bundes, der Länder, Kommunen und privater Stiftungen, die sich als Mitdenkende an den Online-Gesprächsrunden beteiligen möchten, sind eingeladen, sich bei der Projektleiterin Annette Ziegert zu melden. Ebenso Kulturschaffende mit Behinderung aller Kunst- und Kultursparten (Bildende Kunst, Tanz, Theater, Film), die bereits Erfahrungen mit der Beantragung von Fördergeldern gemacht haben.