Reif für die Bühne – Theaterwettbewerb NRW 2019 ausgeschrieben

Nach vier Ausschreibungen seit 2009 geht der NRW-weite Wettbewerb „Reif für die Bühne“ neue Wege: Ab 2019 wird die Entwicklung intergenerationeller Inszenierungskonzepte mit performativen Verfahren unterstützt. Hierzu schreibt kubia insgesamt zwei Stipendien für ein Qualifizierungs- und Coaching-Programm aus, das in Kooperation mit der Akademie der Kulturellen Bildung des Bundes und des Landes Nordrhein-Westfalen in Remscheid durchgeführt wird.

Die Ausschreibung richtet sich an professionelle Spielleitungen aus der NRW-Seniorentheaterszene, Theaterpädagoginnen und -pädagogen oder Regisseurinnen und Regisseure mit Arbeitsschwerpunkt in Nordrhein-Westfalen, die sich mit einem intergenerationellen, performativen Inszenierungskonzept bewerben können.

Die "Reif für die Bühne"-Stipendien beinhalten eine verpflichtende einwöchige Fortbildung zu "Performativen Verfahren für die Arbeit mit intergenerationellen Gruppen" an der Akademie in Remscheid vom 11. bis 15. März 2019 (Dozententeam: Sandra Anklam/Theater und Systemische Theaterpädagogik und Fabian Chyle/Tanz und Choreografie) und ein theaterpädagogisches Coaching in der Inszenierungsphase durch je eine Dozentin/einen Dozenten. Für das Coaching stehen je Stipendiatin/Stipendiat drei Termine à je drei Stunden zur Verfügung, die flexibel in Absprache mit den Coaches abrufbar sind.

Es gibt keine thematischen Vorgaben für die Entwicklung eines Konzepts, aber es wird angeregt, auch Themen abseits der stereotypen Vorstellungen von Alter/Jugend und älteren/jungen Menschen in der Gesellschaft zu bearbeiten. Die eingereichten Konzepte müssen beschreiben, wie und mit wem die Umsetzung erfolgen soll.

Geplant ist, mit einer der geförderten Inszenierungen das nächste Seniorentheatertreffen NRW "WILDwest" zu eröffnen.

Einsendeschluss für Bewerbungen ist der 30. November 2018.

"Reif für die Bühne – Stückewettbewerb NRW 2018" ist ein gemeinsames Projekt des Kompetenzzentrums für Kulturelle Bildung im Alter (kubia) und der Akademie der Kulturellen Bildung des Bundes und des Landes NRW. Der Wettbewerb wird gefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landers Nordrhein-Westfalen