Praxishandbuch für inklusive Kunst- und Kulturarbeit erschienen

Ab sofort ist das Praxishandbuch zum Projekt CREABILITY erhältlich. Es liefert auf über 150 Seiten nützliche Anleitungen und Checklisten, um Kreativangebote in den Bereichen Tanz, Schauspiel und Musik zu gestalten – für Menschen mit und ohne Behinderung. Die Kölner Un-Label Performing Arts Company hat das vom EU-Programm ERASMUS+ geförderte Projekt koordiniert, an dem außerdem die TU Dortmund und die griechische Non-Profit-Organisation SMouTh beteiligt waren.

Mehr als 70 bewährte Methoden und kleine Unterrichtseinheiten aus den Darstellenden Künsten standen zwischen Juni 2018 und Dezember 2019 auf dem Prüfstand. Über 130 Kunst- und Kulturschaffende mit und ohne Behinderung gingen bei ihren Workshops im Rahmen des Projekts CREABILITY in Deutschland und Griechenland der Leitfrage nach: Wie sind Kreativmethoden so umzugestalten, dass sie für alle Menschen praktisch zugänglich und anwendbar sind? Wie können beispielsweise Gehörlose an einer stimmgeführten Rhythmusübung teilnehmen? Und wie kann ein Tanz-Warm-up im Rollstuhl ausgeführt werden?

Entstanden ist ein Handbuch mit einer Auswahl der 31 besten praxiserprobten kreativen Tools für Künstler und Künstlerinnen sowie Multiplikatoren und Multiplikatorinnen in Jugendarbeit, sozialer Arbeit und Behindertenhilfe, Lehrkräfte und pädagogische Fachkräfte. Die Toolsammlung soll sie dazu ermutigen, eigene Angebote inklusiv zu gestalten. Eine Zusammenstellung der wichtigsten allgemeinen Leitlinien sowie konkrete Checklisten geben weitere praktische Hinweise und konkrete Anregungen.

Das Praxishandbuch kann in Druckversion in deutscher oder englischer Sprache bestellt oder kostenfrei als PDF herunterladen werden.