"Looking at the Stars" – Dokumentarfilm über Ballettschule für Blinde kommt als barrierefreie Fassung in deutsche Kinos

Mitten im brasilianischen São Paulo liegt die Ballettschule Associação Fernanda Bianchini. Die jungen Frauen und Männer, die hier den klassischen Tanz lernen, sind genauso entschlossen, diszipliniert und voller Hoffnung, wie alle jungen Tänzer. Und sie sind blind. Die weltweit erste und einzige Ballettschule für Blinde baut statt auf Blut, Schweiß und Tränen, auf Berührungen, Gehörsinn und vor allem: Mut. Für Fernandas Tänzer ist die Schule ein sicherer Hafen und die Bühne ein Ort, an dem sie frei und unabhängig sind. Geyza erblindete mit neun Jahren und ist heute Primaballerina und Ballettlehrerin an Fernandas Schule. Wenn sie tanzt, sieht ihr niemand an, wie unsicher sie sich oft in ihrem Alltag fühlt. Nach ihrem lang ersehnten Hochzeitstag hofft sie, ihr Privatleben mit ihrer Ballettkarriere vereinen zu können. Und die 14-jährige Thalia, die in der Schule oft gemobbt und gemieden wird, ertanzt sich ihre Unabhängigkeit – und hat dabei endlich echte Freunde gefunden.

Dem unvergleichbaren Inklusionsprojekt setzt der Filmemacher Alexandre Peralta ein filmisches Denkmal. Zum Kinostart als barrierefreie Fassung mit Audiodeskription und Untertiteln für Gehörlose über die App GRETA verfügbar.