kubia beim Deutschen Seniorentag vom 28. – 30.05.2018 in Dortmund

"Brücken bauen" lautet das Motto des 12. Deutschen Seniorentages, der vom 28. – 30.05.2018 in den Westfalenhallen in Dortmund stattfindet. Bei mehr als 200 Veranstaltungen steht die Frage im Mittelpunkt, wie ein aktives, möglichst gesundes und selbstbestimmtes Älterwerden gelingen kann. Der Deutsche Seniorentag richtet sich an die Generationen 50+ und ihre Angehörigen, an Fachleute und freiwillig Engagierte. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier wird die Großveranstaltung am 28. 05.2018 als Schirmherr eröffnen.

Drei Tage lang geht es in Dortmund um die Themen Engagement und Bildung, Wohnen, Gesundheit und Pflege – und um die große Frage, wie die Herausforderungen einer alternden Gesellschaft gemeistert werden können. Unter dem Motto "Brücken bauen" richtet sich der Blick dabei auch darauf, wie Verbindungen von Menschen unterschiedlicher Generationen, Herkunft oder Lebenssituation gelingen können. 

kubia wird mit einem Stand (Halle: 3 B, Standnummer: A10) und drei Veranstaltungsangeboten zur Kulturellen Bildung im Alter vertreten sein:

29.05.2018, 11.30-13.00 Uhr, Saal 15+16
Die große Spielwut im Herbst des Lebens. Engagement und Teilhabe im Seniorentheater

Podiumsdiskussion in Zusammenarbeit mit dem Bund Deutscher Amateurtheater (BDAT)

Die von kubia und dem BDAT initiierte Podiumsdiskussion will aufzeigen, dass Seniorentheater in Deutschland kulturell wie sozial eine Bedeutung hat. Das Seniorentheater hat sich in den letzten Jahren zu einem wichtigen Bereich des kulturellen Engagements älterer Menschen entwickelt. Immer mehr Ältere finden in dieser Art von kultureller Aktivität neue Herausforderungen und Bildungsmöglichkeiten, aber auch Sinnstiftung und soziale Eingebundenheit.

Die Szene ist sehr vielfältig: Neben intergenerationell arbeitenden Gruppen gibt es Ensembles, die sich besonderen Zielgruppen öffnen, z.B. Menschen mit Demenz oder Menschen mit Migrationshintergrund.
Die Podiumsdiskussion möchte folgende Aspekte der Seniorentheaterarbeit aufgreifen: Wer spielt Theater und warum? Was und wo wird gespielt? Welche Themen und Spielarten gibt es und wie klappt es im Zusammenspiel von unterschiedlichen Generationen und Kulturen?

Es diskutieren: Eva Bittner (Theaterpädagogin/ Leiterin Theater der Erfahrungen (Berlin)/ BDAT BAK Seniorentheater), Beate Brieden (künstlerische Leiterin WILDwest-Festival; Projektleitung & Audience Development Theater Bielefeld), Ulrike Czermak (freie Theaterpädagogin/ Regisseurin/ BDAT BAK Seniorentheater), Almuth Fricke (Leiterin kubia), Rolf Gabel (Mitwirkender beim Tanztheater für Menschen ab 55 an der bergischen VHS Wuppertal)

Moderation: Erpho Bell (freier Theatermacher & Autor)

Die Diskussion wird durch eine kurze Aufführung zu Beginn bzw. Ende gerahmt von der Seniorentheatergruppe synovia und dem Seniorentanztheater beim Ballett Dortmund.

 

29.05.2018, 16.30 - 17.30 Uhr, Saal 15+16
Kulturelle Teilhabe im Alter ermöglichen: Der Förderfonds „Kultur & Alter“ des Landes Nordrhein-Westfalen

Referat / Workshop

Der Förderfonds Kultur & Alter unterstützt nordrhein-westfälische Kulturschaffende, Kulturinstitutionen sowie Einrichtungen der sozialen Altenarbeit, die in Zusammenarbeit mit einer Künstlerin, einem Künstler oder einer Kultureinrichtung ein künstlerisches Projekt von und mit älteren Menschen umsetzen wollen.
Ziel des Workshops ist es, Interessierte über den Förderfonds Kultur & Alter zu informieren, ihnen anhand von Praxisbeispielen Tipps für die Antragstellung zu geben und darüber hinaus zu zeigen, wie vielfältig die Kulturarbeit mit älteren Menschen sein kann.

Referentin: Magdalena Skorupa, Wissenschaftiche Mitarbeiterin bei kubia

 

30.05.2018, 14.30 - 15.30 Uhr, Saal 9
Kulturelles Lernen im Alter – Kulturgeragogik schlägt Brücken zu neuen Ufern

Referat / Mitmach-Angebot

Singen im Chor, Schreiben im Altenheim oder Generationentreffen beim Kunstgespräch im Quartier – Kulturelles Lernen im Alter schlägt Brücken zu neuen Ufern. Im Kurzvortrag lernen die Besucherinnen und Besucher die noch junge Disziplin Kulturgeragogik kennen, was sie umfasst, warum es sie gibt und welche Bedeutung Kulturelle Bildung im Alter hat.
Anschließend sind alle eingeladen, Ihre Fragen oder Themen einzubringen und darüber abzustimmen, über welche der vorgeschlagenen Aspekte Kultureller Bildung mit Älteren diskutiert werden soll.

Moderation: Imke Nagel, Wissenschaftiche Mitarbeiterin bei kubia
Referentin: Ramona Geßler, Fachhochschule Münster