Einblicke in inklusive Kulturproduktionen: Die neuen Veranstaltungen der kubia-Reihe "Von Kunst aus"

Auch in der zweiten Jahreshälfte 2019 stellt die kubia-Veranstaltungsreihe "Von Kunst aus" Kulturproduktionen in und aus Nordrhein-Westfalen vor und diskutiert mit nordrhein-westfälischen Kulturschaffenden unterschiedliche Aspekte von Inklusion. Ausgehend von Theateraufführungen, Ausstellungen, Musikproduktionen und Literaturveranstaltungen werden ästhetische Möglichkeiten beleuchtet, die sich aus der künstlerisch-kulturellen Arbeit von Kunst- und Kulturschaffenden unterschiedlichster Voraussetzungen ergeben.

Möglichkeiten dazu gibt es genug: An vielen Stellen in Nordrhein-Westfalen wird der Kulturbetrieb bereits von Kulturschaffenden mit Behinderung geprägt, sei es zum Beispiel als Choreografinnen und Tänzer, Schauspielerinnen und Schauspieler, als Koproduzentinnen und -produzenten von Ausstellungen oder als Kulturvermittlerinnen und -vermittler. Ihnen und den Initiatorinnen und Initiatoren von inklusiven Kulturproduktionen möchte die Veranstaltungsreihe eine Plattform geben und andere Kulturschaffende aus Nordrhein-Westfalen anregen, sich auf den Weg zu mehr Inklusion zu machen.

Den Auftakt macht im Oktober die Aufführung "Thank you very much" der britischen Choreografin Claire Cunningham am tanzhaus nrw mit ihrem Ensemble, das ausschließlich aus behinderten Tänzer*innen besteht.
Im November folgt das KlangKunstLabor der Musikwissenschaftlerin Elisabeth von Leliwa und des Komponisten Gerhard Stäbler, die ein Musikformat im Bereich Neue Musik und Moderne Kunst entwickelt haben, das Menschen mit und ohne Demenz eine gleichwertige Teilnahme ermöglicht.
Im Dezember geht es ins Neanderthal Museum, wo Anna Riethus gemeinsam mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des BSV Nordrhein e.V. an einem App Game zur Erschließlung der Dauerausstellung arbeitet, das sich an Menschen unterschiedlichen Sehvermögens richtet.