"Connect – Kunst im Prozess" von EUCREA ist auf der Shortlist des kulturpolitischen Zukunftspreises KULTURGESTALTEN

Für 2021 vergibt die Kulturpolitische Gesellschaft e.V. erstmals den kulturpolitischen Zukunftspreis KULTURGESTALTEN, der herausragende Praxisbeispiele zukunftsweisender Kulturpolitik in Deutschland auszeichnet. EUCREA ist nun mit seinem Strukturprogramm "Connect  – Kunst im Prozess" auf der Shortlist der zehn nominierten Projekte. Eine mehrköpfige Jury hat aus über 100 Einsendungen ausgewählt.

EUCREA e.V. hat mit seinem Projekt "Connect – Kunst im Prozess" in drei Bundesländern Kooperationen zwischen Künstlergruppen mit Behinderung und Kultureinrichtungen wie Theatern, Museen und Konzerthäusern aufgebaut, in denen Modelle für eine inklusive Zusammenarbeit über einen Zeitraum von zwei Jahren erprobt wurden.

Zum Hintergrund:
In diesem Jahr vergibt die Kulturpolitische Gesellschaft e.V. erstmals den kulturpolitischen Zukunftspreis KULTURGESTALTEN in Höhe von 15.000 Euro. Der Preis wird von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien gefördert und zeichnet herausragende Praxisbeispiele zukunftsweisender Kulturpolitik in Deutschland aus. Er soll das mit den Projekten verbundene Engagement sichtbar zu machen und neue Aufmerksamkeit für kulturpolitische Praxis, Visionen sowie zukunftsweisende Leitbilder zu schaffen.

Bewerben konnten sich öffentliche, private und zivilgesellschaftliche Institutionen und Zusammenschlüsse, die einen derartigen Projektzusammenhang erfolgreich durchgeführt hatten. In der Regel wurden nur Modelle, Konzepte oder Projektvorschläge zum Wettbewerb zugelassen, die zum Zeitpunkt der Antragstellung bereits realisiert wurden. Die endgültige Preisvergabe findet im Sommer 2021 in Berlin statt.