Abschlusstreffen von AMATEO zum Projekt "Arts Take Part"

Am 4. und 5. Dezember fand das Abschlusstreffen des Projekts "Arts Take Part" von AMATEO (The European Network for Active Participation in Cultural Activities) in Köln statt. kubia, seit 2018 Mitglied im AMATEO-Netzwerk, richtete die Veranstaltung in den großzügigen Räumlichkeiten des jfc Medienzentrum im neu bezogenen Seekabelhaus in Köln-Nippes aus. 

Insgesamt nahmen 15 Vertreterinnen und Vertreter aus den Niederlanden, England, Schottland, Irland, Dänemark, Slowenien, der Slowakei und Deutschland an der hybriden  Veranstaltung teil, die durch die Möglichkeit einer Videokonferenz auch jene Mitglieder mit in das Programm einbezog, die nicht nach Köln gereist waren.

Im Zentrum standen der Abschluss und die Evaluation des vierjährigen Projektes "Arts Take Part", das mit einer Förderung von Creative Europe seit 2017 durchgeführt wurde. Das Projekt diente dem fachlichen Austausch, der Expertise und Weiterentwicklung der Mitglieder sowie der Stärkung der europäischen AMATEO-Familie, die sich für die Teilhabe aller Menschen an künstlerisch- kulturellen Prozessen, besonders im Bereich der Amateurkünste, einsetzt.

Die Mitglieder hielten fest, dass die letzten vier Jahre insbesondere zur genauen Definition der Ziele, zur Profilschärfung und zur Erweiterung des Netzwerkes beigetragen hätten. Hierbei konnten neue Mitglieder und Kontakte aus verschiedenen europäischen Ländern für die Ideen der Vereinigung gewonnen werden. AMATEO freut sich auch über neue Interessenten außerhalb des Netzwekes, die zukünftig als Kooperationspartner in Diskussionen und bei Veranstaltungen fungieren können. Besonders aber konnte das Netzwerk durch Arts Take Part gezielt die öffentliche Aufmerksamtkeit für Themen wie Inklusion, Diversität und Teilhabe erhöhen.

Auch in den kommenden Jahren sollen diese Ziele intensiv weiterverfolgt werden. Geplant sind Konferenzen in Dublin, Bratislava und Paris, um die europäische AMATEO-Familie weiter zu stärken. Webinare und Aktivitäten rund um die Themen gesellschaftliche Inklusion aber auch zum Klimawandel und den Folgen der Corona-Pandemie stehen auf dem Programm. Selbstverständlich wird auch weiterhin der AMATEO-Award verliehen, der innovative und inklsuive Amateur-Performance Projekte auszeichnet.