SZ-Magazin stellt Künstler*innen mit Behinderung vor

Jahrhundertelang wurden die Werke von Künstler*innen mit sogenannter geistiger Behinderung übersehen oder vernichtet. Heute bekommen sie endlich Aufmerksamkeit – auch, weil einige sich auf dem Kunstmarkt durchsetzen. In der diesjährigen Kunstausgabe "Edition 46" des Magazins der Süddeutschen Zeitung stellt Autor Tobias Haberl die Kunst von Julius Bockelt, Franz von Saalfeld, Hans-Jörg Georgi, Tina Herchenröther, Julia Krause-Harder und Juewen Zhang vor.

Sie alle arbeiten im Atelier Goldstein in Frankfurt. Dessen inhaltliches Konzept beruht auf der Erkenntnis, dass Menschen mit einer zugeschriebenen Beeinträchtigung in der Lage, sind bedeutende Werke der zeitgenössischen Kunst zu schaffen. Eine eigens im Atelier Goldstein entwickelte Form der künstlerischen Assistenz ermöglicht es den Künstler*innen, sich ihrer eigenen Bildsprache zu versichern, sie auszubauen und zu professionalisieren.