United Inclusion / Step 2: Kunst- und Kulturförderung gerechter gestalten für Kulturschaffende und Publikum mit Behinderung

Seit 2021 widmet sich Un-Label im Rahmen des Projekts "United Inclusion" der Frage, wie Kunst- und Kulturförderung des Bundes, der Länder, Kommunen und privater Stiftungen für Kulturschaffende und Publikum mit Behinderung gerechter gestaltet werden kann. In einem partizipativen Verfahren mit Mitarbeiter*innen von Förderprogrammen und Kulturschaffenden mit Behinderung wurden unter der Leitung von Annette Ziegert zentrale Gelingensfaktoren benannt und Umsetzungsideen entwickelt. Ende 2021 wurden die Ergebnisse in einer Online-Publikation veröffentlicht.

Gelingensbedingung für die Entwicklung von besseren Rahmenbedingungen für Kulturschaffende und Publikum mit Behinderung ist der Aufbau von Wissen auf Seiten fördernder Organisationen, Fördernehmer*innen und deren Interessensvertretungen. Diesem Wissensaufbau widmet sich "United Inclusion / Step 2" von Oktober bis Dezember 2022 in einer Online-Veranstaltungsreihe. Zielgruppe sind Mitarbeiter*innen der Kunst- und Kulturförderung ebenso wie Antragsteller*innen und spartenspezifische Interessensvertretungen. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Programm

26.10.2022: Staatliche Assistenzleistungen für freiberufliche Kulturschaffende mit Behinderung

03.11.2022: Integrierte Barrierefreiheit (Aesthetics of Access): Was ist damit gemeint und wie kann das aussehen?

10.11.2022: Website, Infomaterial, Formulare und Beratung: Barrierearme Antragsverfahren in der Kunst- und Kulturförderung

24.11.2022: Für die Bedarfe von Kulturschaffenden und Publikum mit Behinderung sensibilisieren und Verbindlichkeit schaffen: Gestaltungsmöglichkeiten für Konzeptionen der Kulturförderung

09.12.2022: Kunst- und Kulturförderung gerechter gestalten für Kulturschaffende und Publikum mit Behinderung: Der Beratungsansatz von United Inclusion