UNIque@dance – Programm zur Öffnung der Tanzhochschulen für körperliche Diversität

Neben der künstlerischen Arbeit ist es der Kölner DIN A 13 tanzcompany seit Jahren ein Anliegen, die deutsche bildungspolitische Tanzlandschaft zukunftsorientiert weiterzuentwickeln. Deshalb haben Gerda König und Gitta Roser das Programm "UNIque@dance" ins Leben gerufen mit dem Ziel, dass zukünftig körperliche Beschaffenheiten kein Kriterium mehr sein sollen, um den Zugang zu professionellen Bildungswegen zu verwehren. Mit der Öffnung der Tanzhochschulen für körperliche Diversität können Tanzausbildungen und somit die gesamte Tanzlandschaft nachhaltig in ihrem künstlerisch-ästhetischen Ausdruck erweitert und bereichert werden.

UNIque@dance soll in den nächsten drei Jahren unterschiedlichste Kooperationen ermöglichen und anstoßen: zwischen Hochschul-Vertreter*innen, Institutionen für Tanz, Tanzschaffenden, Expert*innen im Kontext diverser Körperlichkeiten, Verantwortlichen aus Tanz- und Inklusions-Verbänden sowie Politiker*innen. DIN A 13 tanzcompany werden die jeweiligen universitären Curricula gemeinsam mit den unterschiedlichen Kooperationspartner*innen im Hinblick auf körperliche Diversität hinterfragen und erweitern.

Die DIN A 13 tanzcompany ist international eines der wenigen Tanzensembles, deren Mitglieder sich aus Tänzer*innen mit und ohne körperlicher Behinderung zusammensetzt. Seit 1995 bereichern DIN A 13 tanzcompany und ihre künstlerischen Leiterin und Choreografin Gerda König in Zusammenarbeit mit der Choreografin Gitta Roser die Tanzwelt mit neuen ästhetischen Kategorien, die die gängigen Sehgewohnheiten im zeitgenössischen Tanz fortwährend herausfordern und hinterfragen.