InkluCamp: Barrierefreie Kunst und Kultur

Kulturprojekte und Bildungsangebote ermöglichen die Begegnung von Menschen mit unterschiedlichen Begabungen, Fähigkeit und Interessen und eröffnen damit Raum für kulturellen Austausch sowie gelebte Inklusion. Dort wo Vielfalt und Gegensätze in inklusiven Gruppen zusammentreffen, gilt es mögliche Barrieren abzubauen und individuelle Zugänge zu schaffen.

Mit dem "InkluCamp" am 10.05.2017 im UZWEI_Kulturelle Bildung im Dortmunder U schaffte kubia ein Forum zum Austausch von Vertreterinnen und Vertretern aus kultureller Praxis und Institutionen, Wirtschaft, Design und Forschung, um die Barrierefreiheit in Kunst und Kultur aus verschiedenen Perspektiven zu diskutieren. Rund 85 Fachleute verschiedener Disziplinen und Anbieter unterschiedlicher Dienstleistungen hatten die Gelegenheit bei dem InkluCamp ins Gespräch zu kommen und aus den Erfahrungen, Projektideen, konkreten Lösungsansätzen und auch Impulsen aus angrenzenden Disziplinen für ihre künftige Arbeit auf dem Weg zu einem inklusiven Kultur- und Bildungsangebot zu profitieren.

Das Veranstaltungsformat ermöglichte allen Teilnehmenden auf Augenhöhe eigene Impulse als Session einzubringen: Das Format eines sogenannten "BarCamp" ist eine offene Konferenz, d.h. dass das Tagungsprogramm vor der Veranstaltung nicht feststeht, sondern von den Teilnehmenden erst am Morgen der Veranstaltung erstellt wird. Die Formen der 45-minütiugen Sessions waren so vielfältig wie ihre Themen und reichten von der Vorstellung von Projekten, Projektideen und Initiativen über Informationsaustausch bis hin zu Diskussions- und Feedbackrunden sowie Kurzvorträgen.

 


Zeitplan:

09:30 Uhr | Anmeldung und Kaffee

10:00 Uhr | Begrüßung und Moderation

Annette Ziegert, kubia

10:15 Uhr | Sessionsplanung

11:00 Uhr | Impulsvortrag

11:30 Uhr | Session I

DESIGN FÜR ALLE – ERFOLGREICH THEMATISIEREN UND ETABLIEREN
Mathias Knigge, EDAD - Design für Alle e.V.

INKLUSIVE KULTUR IN FINNLAND
Eeva Rantamo, Kulturprojekte - Inklusive Kulturarbeit, Köln

KULTURVERMITTLUNG INKLUSIV - BEISPIELE AUS DER PRAXIS DER MUSEUMS-, DENKMAL- UND KULTURLANDSCHAFT
Claudia Böhme und Philipp Schramm, Andersicht e.V.

INKLUSION UND KULTUR - DISSERTATIONSPROJEKT
Anna Kaminski, Universität Siegen

12:30 Uhr | Mittagspause

13:30 Uhr | Session II

WIE KOMMT DIE KUNST ZUM PUBLIKUM - DISKUSSION UM BEGEGNUNGSFORMEN ZWISCHEN PUBLIKUM UND KUNST ANHAND VON CASE STUDIES AUS DEN BRITISCHEN DISABILITY ARTS
Carolin Huth

MÖGLICHKEITEN KENNEN - CHANCEN NUTZEN. WIE DER 3D-DRUCK HEUTE SCHON SINNVOLL ZUR FÖRDERUNG DER BARRIEREFREIHEIT EINGESETZT WERDEN KANN
Juri Boos, Urbanmaker, Münster

EIN DIGITALER MUSEUMSGUIDE FÜR ALLE
Barbara Weber-Dellacroce, Tuomi

KOMMUNIKATION KOMMUNIZIEREN
N. C. Rosenblatt

14:30 Uhr | Session III

(WEB) ACCESSIBILITY UND MODERNES MUSEUMSDESIGN?
Jörg Morsbach, anatom5 GmbH, Düsseldorf

PLEASE TOUCH! VOM 3D-DRUCK ZUR NEUEN WAHRNEHMUNGSEBENE – EIN KONZEPT KUNST FÜR BLINDE UND SEHENDE HAPTISCH ERFAHRBAR ZU MACHEN
Amelie Jeserich, Urbanmaker, Münster

BATMAN, SUPERGIRL UND LUTHER - WAS MACHEN EURE HELD*INNEN MIT GESCHICHTE?!
Daniela Zachmann

BARRIEREFREIHEIT/THEATER VON ANFANG AN
Lis-Marie Diehl

15:30 Uhr | Session IV

VERMITTLUNG VON EXPONATEN ÜBER MULTISENSORISCHE STATIONEN IM MUSEUM - DAS DESIGN FÜR ALLE MACHT KUNST UND KULTUR ALLEN ZUGÄNGLICH
Alexandra Verdeil, Tactile Studio, Berlin

BARRIEREFREIE KULTURELLE VERANSTALTUNGEN PLANEN – WAS GEHÖRT DAZU – EIN IDEENWORKSHOP
Silke Stuck, Lebenshilfe gGmbH Kunst & Kultur, Mainz

INKLUCITY - DRINNEN. STADT. DRAUSSEN
Anna-Sophia Hesske

THEATERARBEIT MIT UND OHNE MENSCHEN MIT BEHINDERUNG
Eugen Furch

16:30 Uhr | Künstlerischer Abschluss

Ausstellung des Graphic Recording, Edith Carron

17:00 Uhr | Ende der Veranstaltung

Kontakt:

Katarzyna Salski
Tel. 02191 - 794 297
E-Mail: info@ibk-kubia.de


In Kooperation mit
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Logo Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen