Neues Programm für inklusive Kunstpraxis der Kulturstiftung des Bundes

Das neue Programm für inklusive Kunstpraxis (pik) soll Zugangs- und Arbeitsbedingungen in Kulturinstitutionen für Künstlerinnen und Künstler mit Behinderungen verbessern. Kultureinrichtungen werden darin bestärkt, inklusiv zu arbeiten, künstlerisches Personal mit Behinderungen einzustellen und darin Chancen für künstlerische Innovationen zu entdecken.

Ziel der Initiative ist es, Chancengleichheit und inklusive Programmarbeit in der Kultur zu fördern und ihre Wahrnehmung in Politik und Öffentlichkeit zu vergrößern.

Das Programm besteht aus drei Modulen: einem Netzwerk für inklusive Theaterkooperationen mit dreijährigen Tandempartnerschaften zwischen Stadttheatern und inklusiven Theater- und Performancegruppen; einem Mentoring-Programm für Disabled Leadership; und der Einrichtung eines Mobilen Beratungsteams, das in Akademien positive Beispiele sammelt und vermittelt und Weiterbildungen organisiert.

Die Kulturstiftung fördert das Programm bis 2025 mit 3,9 Mio. Euro.