Soziokultur NRW: 1. Ausschreibungsrunde für "Allgemeine Projektförderung und transkulturelle Projektarbeit 2022"

Das Land NRW fördert zeitlich befristete soziokulturelle Projekte und transkulturelle Projektarbeit. Soziokultur NRW ist mit der Durchführung des Förderprogramms betraut. Mit dieser Programmlinie wird die Förderung von qualitätvollen Projekten vor allem aus der freien Szene für die Soziokultur in NRW angestrebt.

Förderbar sind soziokulturell orientierte Projekte über alle Kunstsparten hinweg. Soziokulturelle Projekte sind partizipativ, demokratisch, zielgruppenoffen nach dem Grundsatz „Kultur von allen für alle“, sie setzen auf bürgerschaftliches Engagement und befördern es. Besonders erwünscht sind Projekte, die sich der Integration verschiedener Altersgruppen, sozialer Schichten, Nationalitäten und Lebenssituationen widmen, die soziale und politische Arbeit im lokalen Alltag fördern. Einen Schwerpunkt dabei bildet die transkulturelle Projektarbeit. Förderfähig sind auch Projekte, die Kooperationen und Vernetzungen in der Kommune, Region bzw. im Land NRW zum Ziel haben. Ein weiteres Anliegen des Programms ist, Projekte auch in Regionen Nordrhein-Westfalens zu ermöglichen, in denen die soziokulturelle Infrastruktur bisher nur schwach ausgebildet ist.

Der Kreis der Antragsberechtigten ist offen: Soziokulturelle Zentren, kulturelle Initiativen, Vereine, Firmen oder Einzelpersonen der freien Kunst- und Kulturszene können Projektanträge einreichen. Das Projekt muss seinen Wirkungskreis in NRW haben. Die Projektträger müssen ihren Sitz in NRW haben.

Die verfügbare Fördersumme für die 1. Ausschreibungsrunde beträgt 485.000 Euro. Im Förderantrag muss ein Eigenanteil (in Barmittel und/oder ggf. über Bürgerschaftliches Engagement) der Antragstellenden nachgewiesen werden (Initiativen/Einrichtungen in freier Trägerschaft: mindestens 10%; in kommunaler Trägerschaft: mindestens 20%). Die beantragte Fördersumme darf nicht über 15.000 Euro liegen.