Barrierefreiheit und Inklusion in Archiven

Während viele Museen bereits Konzepte zur Inklusion umgesetzt haben, stehen die Archive hier noch am Anfang. Der Bereitschaft und dem Willen der Archive, möglichst viele unterschiedliche Personengruppen an ihrem Angebot partizipieren zu lassen, stehen die eingeschränkten personellen und finanziellen Kapazitäten und nicht zuletzt die Erfordernisse im Umgang mit den Archivmaterial selbst gegenüber. Richtet sich der Blick dagegen auf die Besucher wird deutlich, das viele interessierte und regelmäßige Archivbenutzer immer älter werden und  bei der Bewegung oder beim Lesen Hilfen benötigen. Auch unter den jüngeren, professionellen wie privaten Nutzern sind Menschen mit Behinderungen.

Was Archive dazu beitragen können, Archivbenutzer und -besucher mit Beeinträchtigungen willkommen zu heißen und sie bestmöglich an den archivischen Angeboten teilhaben zu lassen, steht im Mittelpunkt des Seminars unter der Leitung von Eeva Rantamo (Kulturprojekte - Inklusive Kulturarbeit Köln) und Dr. Magnus Dellwig (Stadtdtarchiv Oberhausen). Eine Begehung des 2016 neu eröffneten Stadtarchivs in Oberhausen unter Aspekten der Zugänglichkeit rundet das Programm des praxisorientierten Seminars ab.

Das Seminar richtet sich an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Archiven aller Archivsparten sowie an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verwandter Kultureinrichtungen.

Wann: 13.06.2017

Wo: Stadtarchiv Oberhausen, Eschenstraße 60, 46049 Oberhausen

Art: Seminar

Seminargebühren: 60 Euro (einschließlich Tagungsunterlagen, Mittagsimbiss und Pausengetränken)


Weitere Informationen und Anmeldung finden Sie hier.

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